30.03.2011

Unerwünschte Haare: Wachsen, Epilieren oder Rasieren?

Möchte man die Haare an bestimmten Regionen des Körpers entfernen, hat man hierfür mehrere Möglichkeiten. Jede Anwendung hat ihre Vor- und Nachteile und es sollte auf diverse Aspekte geachtet werden.

Die Haarentfernung ist in der heutigen Zeit zu einem großen Gesprächsthema geworden. Während man die Haare an vielen Regionen seines Körpers früher noch unberührt ließ, gibt es heute nur noch wenige Körperstellen, die nicht rasiert werden. Hierbei sind es nicht nur die Frauen, die vermehrt Wert auf die Haarentfernung legen, sondern auch die Männer, die sich nicht nur das Gesicht rasieren, sondern auch etwa den Bauch oder die Brust. Die Verfahren, die hierfür angewendet werden, sind durchaus unterschiedlich. Die gebräuchlichste Form ist mit Sicherheit die klassische Rasur. Hierbei werden die zu entfernenden Haare zunächst mit Rasierschaum eingeweicht, bevor sie anschließend mit einem Nassrasierer gekürzt werden. Diese Methode ist recht einfach und gründlich, die Haare wachsen allerdings schnell wieder nach. Das gleiche Problem besteht auch bei der Trockenrasur mit einem Rasiererapparat. Der große Vorteil dieser Variante ist, dass man sich überall flexibel rasieren kann. Alle modernen Apparate sind mit einem Akku ausgestattet, so dass man weder Waschbecken noch Steckdose benötigt.

Geht es um die Haarentfernung für einen längeren Zeitraum, so fallen in der Regel die Begriffe Wachsen und Epilieren. Streng genommen ist das Wachsen eine Form der Epilation. Die Epilation bezeichnet die Haarentfernung mitsamt der Haarwurzel. Allerdings verstehen die meisten Menschen darunter heutzutage die Verwendung eines Epilierers. Der Epilierer ist wie der Rasierapparat ein elektrisches Gerät. Man führt es über die entsprechende Körperregion, und die Haare werden dabei komplett herausgezupft. Diese Methode ist Männern nicht zu empfehlen, da sie sehr dicke Haare und Haarwurzeln besitzen, wodurch das Entfernen sehr schmerzvoll sein würde. Bei Frauen dagegen ist das Epilieren durchaus beliebt, da es durch die wesentlich feineren Haare nicht so schmerzhaft ist. Neben den Schmerzen besteht der größte Nachteil dieser Methode wahrscheinlich darin, dass die Haut anschließend rot ist oder es zu anderen Reaktionen kommen kann. Im Gegenzug dazu dauert es etwa vier Wochen bis die Haare nachwachsen.

Beim Wachsen unterscheidet man Methoden mit Kaltwachs und Warmwachs. Beim Kaltwachsen werden bereits fertige Wachsstreifen auf die Haut gedrückt. Nach kurzem Einwirken wird der Streifen gegen die Wuchsrichtung des Haares ruckartig abgerissen, wodurch die Haare mitsamt der Wurzel entfernt werden. Beim Warmwachsen werden zuvor erwärmtes Wachs und Streifen separat aufgebracht, das Abziehen erfolgt auf die gleiche Weise. Bei beiden Methoden bleiben die Haare am Wachs haften. Allerdings bleibt auch die Haut am Wachs haften, und es entsteht beim Abziehen der Streifen ein Schmerz, der sich mit dem Abziehen eines Klebestreifens vergleichen lässt. Die Effektivität der Haarentfernung ist beim Warmwachsen durch das gründlichere Auftragen des Wachses größer. Auch hier dauert es ca. vier Wochen, bis die Haare nachwachsen, dafür kann es zu Hautreaktionen kommen.

Wichtig ist es auch zu erwähnen, dass sowohl das Wachsen als auch das Epilieren nicht für alle Körperregionen geeignet sind. Vor allem an empfindlichen Stellen, wie etwa im Gesicht, sollte man vorsichtig sein. Die Rasur ist für gewöhnlich überall ausführbar.