17.09.2010
Viele Menschen hegen den Wunsch, nicht nur die Geschichten Anderer zu lesen, sondern auch selbst einmal eine Geschichte zu verfassen. Oft steht diesem Wunsch jedoch die Realität im Weg. Ein Buch schreiben, das es auch bis zur Veröffentlichung schafft, ist harte Arbeit. Man weiß nicht so recht, womit man anfangen soll. Wie erfindet man eine Geschichte? Wie entwickeln sich die Charaktere? Wie entwickelt man selbst einen eigenen Schreibstil? Tausende Ratgeber mit den verschiedensten Tipps und Tricks zu dem Thema finden sich im Internet und in Buchform.
Doch was gehört dazu? Eine gute, spannende und logisch aufgebaute Geschichte ist sicherlich das Grundgerüst eines jeden Buches. Hinzu kommen Charaktere, die sich innerhalb der Geschichte kohärent entwickeln und die Sympathie des Lesers wecken. Ein gut lesbarer Stil, mit dem man es schafft, die Geschichte passend wiederzugeben, ist nicht zuletzt auch ein wichtiger Punkt. Egal, ob man eine Liebesgeschichte oder einen Krimi, einen Fantasy-Roman oder ein Kinderbuch im Sinn hat, der grundsätzliche Prozess des Schreibens bleibt der gleiche.
Am Ende steht dann die Suche nach einem geeigneten Verlag. Erstlingswerke sind nicht leicht unterzubringen, die großen renommierten Verlage haben bereits bekannte Autoren unter Vertrag. Kleinere Verlage erreichen nicht so viele Menschen und selbst hier ist es nicht leicht, sein Buch unterzubringen. Eine Alternative zur Jagd nach einem Verlag bieten seit einiger Zeit Books on Demand Verlage. Hier kann jeder sein Buch drucken lassen und es dann selbst vertreiben. Schon sehr geringe Auflagen sind bei diesen Verlagen wirtschaftlich, weswegen sie gerade für Erstlingswerke eine gute Alternative bilden. Nachteil an diesem Verfahren ist, dass der Auftraggeber, also meistens der Autor, auch die Kosten und damit das Risiko trägt.
Wofür man sich jedoch auch entscheidet, am Anfang steht immer eines: der Schreibprozess. Und der beginnt ganz klein mit dem ersten Wort.